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Männerturnier Jüterbog 2013

Die eigenen Erwartungen nicht erfüllt

Als Titelverteidiger reiste die Männerschaft des VSV Trebbin (Christian Armgard, Hendrik Bartl, Marcus Janke, Matthias Muder, Björn Pfaender, Robert Rothe, Holger Sauerwald) am 13. April zum alljährlichen Männerturnier des SSV Jüterbog.

Nach dem letztjährigen Gewinn hofften alle, auch in diesem Jahr den Pokal in die Hände zu halten. Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ wartete auf den VSV aber gleich eine riesige Herausforderung. Die Männermannschaft des LVC Luckenwalde, die in der Saison 2012/13 die Landesklasse Mitte klar dominierten und als Erstplatzierte aufsteigen wird, sollte der erste Gegner sein.

Zu Beginn des ersten Satzes zeigten die Trebbiner eine gute Leistung. Wegen den anfänglich ungewohnten Ungenauigkeiten und Annahmeschwächen der Luckenwalder hatte der VSV bei 14:10 den Satzball. Nach verschlagener Angabe und den zum Ende des Satzes besser gewordenen LVC- Spielern konnte der Satzball nicht verwertet werden. Sodann zeigte sich die Nervenschwäche der Männer des VSV, sodass der Satz mit 16:18 abgegeben wurde.

Im zweiten Satz zeigten die Luckenwalder nunmehr eine Landesklasse-Leistung, mit der der VSV Trebbin an diesem Tage nicht mithalten konnte. Der zweite Satz ging daher mit 5:15 verloren.

Im zweiten Spiel galt es nunmehr das verlorene erste Spiel zu „verdauen“. Gegen den leichter bespielbaren Gegner „Elbor“ konnten die Männer des VSV dennoch nicht ihr gesamtes Leistungsvermögen zeigen. Die bekannte Annahmeschwäche führte zu leicht durchschaubaren Angriffen, kreative Angriffszüge gelangen nicht. Der Angriff war somit sehr statisch. Dennoch reichte die Leistung zu einem nie gefährdeten Sieg (15:10 und 15:2). Auch gegen die Fußballer des Zellendorfer SV konnten die Trebbiner einen klaren Sieg einfahren (15:6 und 15:3).

Im letzten Spiel ging es dann gegen die Brandenburgligaspieler vom SFB Brandenburg. Deren Sieg gegen LVC Luckenwalde ließ die Männer des VSV Trebbin noch auf eine Titelverteidigung hoffen, wofür das Spiel hätte gewonnen werden müssen.

Im ersten Satz war das Spiel absolut ausgeglichen. Das glücklichere Ende konnte aber SFB Brandenburg verbuchen (16:18). Im zweiten Satz zeigte sich dann kurzzeitig das spielerische Können des VSV. Mit einigen guten Angriffen konnte der starke Block der Brandenburger umgangen werden, sodass die Trebbiner hinsichtlich der gewonnenen Sätze ausgleichen konnte (15:13). Der dritte Satz verlief anfangs ebenso wie der zweite. Allerdings ließen fortan die Kräfte nach, weshalb der Satz (9:15) und das Spiel abgegeben werden musste.

Folgerichtig belegte die Männermannschaft des VSV Trebbin in einem teilweise auf hohen Niveau gespielten Turnier den dritten Platz. Dass dieses Resultat den eigenen Erwartungen der Trebbiner nicht entsprach, lag vordergründig nicht an der Platzierung. Vielmehr ärgerten sich alle über die zeitweise schlechte Leistung. Die bekannte Annahmeschwäche, der schwache Block und das statische Angriffsspiel zeigen, dass im Training hierauf mehr Zeit verwendet werden muss.

Dennoch können die Männer des VSV Trebbin mit gutem Gewissen auf das Turnier schauen, zeigte es doch, dass man an guten Tagen und mit einer Bestleistung gegen Ligaspieler und -mannschaften mithalten bzw. sogar siegen kann.

Hendrik Bartl
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